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Seit 1985 arbeite ich (u.a.) in Gefaengnissen und Schulen zum Thema Gewalt.

Vielleicht,weil ich diese Woche vier unterschiedliche Gruppen unterrichtete,fiel mir auf,dass alle TeilnehmerInnen (StudentInnen,Knackis,Erwachsene,Kinder und Jugendliche) Pruegel als Loesung propagierten,in mir bis jetzt doch unterschaetztem Ausmass.
Hoehepunkt war ein Maedchen der 5.Klasse,das mit Stolz seinen gebrochenen Arm in Gips praesentierte.
Strahlend zeigte sie auf den Taeter:"Das war der da." Fuer mich verstaendlich,viele Erwachsene koennen aber die "positive" Reaktion des "Opfers" nicht verstehen.Sie hat ihre Logik so geschaltet,weil sie cool,damit beliebt sein will.
Wenn sie jammern wuerde,so ihre Befuerchtungen,waere sie nicht mehr volles Mitglied in der Klasse. Der Rest der Klasse sagt:"Die Schlaegereien sind geil,bringen Abwechslung in den langweiligen Schulalltag,das ist toll wie bei Asterix."
Die Schueler sind scharf auf den neuen Film,wie auf jede Form von Action,reden sich heraus mit:"Das ist doch nur Unterhaltung.Toeten (im Kino) ist ein Spass."
Wenn Sie es interessiert,wie ich in meiner Arbeit mit solchen Aeusserungen umgehe,dann sende ich Ihnen gern ausfuehrlichen Informationen zu,bzw. finden Sie diese auch im Internet (http://www.hbss.de).
Als "unterhaltende" Reaktion auf "Gewalt ist Spass" habe ich das nun folgende Comic "Astrid und die Roemerstrasse" entworfen.

 

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P.S.: In den Asterix-Geschichten darf Obelix als Geburtstagsgeschenk allein die Roemer verpruegeln darf.(ohne Grund)

Kontakt und Info: hbss@gmx.de

 

Die Bilder gibt es in Druckqualitaet zum Runterladen als ZIP-Datei.